Die Wirtschaft in Elze ist vielfältig und leistungsfähig: vom Handwerk über Handel und Dienstleistungen bis zur Landwirtschaft und zu mittelständischen Betrieben. Sie schafft Arbeitsplätze, sichert Ausbildung und sorgt dafür, dass unsere Stadt lebendig bleibt. Eine starke Wirtschaft entsteht jedoch nicht von allein – sie braucht verlässliche Rahmenbedingungen, kurze Wege zur Verwaltung und eine Stadtpolitik, die zuhört und gemeinsam mit den Unternehmen Lösungen entwickelt.
Als Bürgermeister mache ich mich stark für:
>>> ein partnerschaftliches und lösungsorientiertes Miteinander von Verwaltung, Politik und Wirtschaft (u.a. durch einen regelmäßigen Austausch, immer ein offenes Ohr sowie Einbindung und frühzeitige Kommunikation bei wirtschafts- bzw. unternehmensrelevanten Entscheidungen).
>>> eine aktive kommunale Wirtschaftsförderung mit dem Bürgermeister als oberstem Wirtschaftsförderer der Stadt, um bestehende Unternehmen zu unterstützen und – mit Bedacht – neue Unternehmen anzusiedeln.
>>> den Start der Initiative „Elze kauft vor Ort!“ zur Stärkung des örtlichen Handels, Handwerks und Dienstleistungsbereichs (Information über bestehende Angebote, Sensibilisierung für lokale Wertschöpfung, Kundenbindung / Treueaktionen); in enger Abstimmung mit dem VHHG.
>>> den Erhalt einer vielseitigen und verlässlichen Nahversorgung (einschließlich Bargeldversorgung, Postdienstleistungen, Paketannahme) sowie eine schrittweise Rückgewinnung von in Elze verlorenen Sortimenten und Dienstleistungen (z.B. Blumen, Bücher, Geschenkartikel, Schuhe etc.), insbesondere durch die Förderung von Kooperationen von Einzelhändlern.
>>> die Organisation eines lokalen Lieferdienstes für Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs in Verbindung mit „Dorfboxen“ (Abholstationen mit Kühlmöglichkeiten) in den Ortsteilen für Einkäufe und Pakete; Kooperation zwischen Einzelhandel, Pflegediensten, Apotheken und Ehrenamtlichen.
>>> eine schrittweise Wiederbelebung des Wochenmarktes, u.a. durch eine Ausweitung um nicht-gewerbliche Anbieter (Kunst, Kultur, Vereine/ Ehrenamt, kommunale Angebote etc.) sowie durch Marketingmaßnahmen der Stadt.
>>> die kurzfristige Einrichtung eines professionellen Leerstandsmanagements für Gewerbeflächen, vor allem in der Innenstadt, um frühzeitig und proaktiv auf Veränderungen reagieren zu können und individuelle Lösungen zu finden.
>>> eine wirtschaftsfreundliche und zügige Verwaltung, mit klaren Ansprechpartnern, transparenten Verfahren und möglichst kurzen Bearbeitungszeiten bei Genehmigungen und wirtschaftsrelevanten Anliegen.
>>> die Schaffung einer neuen Stabsstelle in der Verwaltung für Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Leerstandsmanagement.
>>> ein klares Bekenntnis zur Landwirtschaft sowie die Förderung des Dialoges mit der Bevölkerung (z.B. Tag des offenen Hofes, Landwirtschaft muss für die Elzerinnen und Elzer erlebbar bleiben bzw. werden).
>>> eine engere Kooperation mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises (HI-REG), IHK, Handwerkskammer, Verbänden, regionalen Wirtschaftsnetzwerken sowie der Agentur für Arbeit, Jobcenter und anderen Akteuren.
>>> ein „Elzer Wirtschaftsforum“ als jährlicher Wirtschaftsempfang der Stadt Elze für alle Unternehmen, Gewerbetreibenden und Freiberuflerinnen und Freiberufler.
>>> die strategische Entwicklung von Gewerbeflächen, damit bestehende Unternehmen in Elze wachsen und sich neue Unternehmen ansiedeln können.
>>> die Erstellung eines Notfallplans zur Sicherung der kritischen Infrastruktur in Krisenzeiten.
>>> eine stärkere Vernetzung von Schulen und Wirtschaft, um jungen Menschen frühzeitig Einblicke in Ausbildungsberufe und berufliche Perspektiven vor Ort zu ermöglichen (z.B. durch Praktika, Betriebsbesuche oder Kooperationen mit Schulen).
>>> die Unterstützung von Unternehmensnachfolgen im lokalen Handel, Handwerk und Dienstleistungsbereich, damit bewährte Betriebe erhalten bleiben und Geschäftsaufgaben möglichst vermieden werden.
>>> die Förderung von Existenzgründungen und jungen Unternehmen, z.B. durch Beratung zu Fördermöglichkeiten, Unterstützung bei der Standortsuche sowie die temporäre Nutzung leerstehender Räume.
>>> die Stärkung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt, u.a. durch Veranstaltungen, Märkte und eine attraktive Gestaltung öffentlicher Räume, um mehr Menschen in die Innenstadt zu bringen.
>>> die Steigerung der Attraktivität des Standorts, damit sich Beschäftigte und ihre Familien wohlfühlen. Dazu gehören u.a. eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur (einschließlich Bus und Bahn), Kinderbetreuung, Kultur- und Freizeitangebote sowie eine gute Nahversorgung.
