Meine Ziele

Elze kann mehr. Mit klaren Zielen für unsere Stadt.

Unsere Stadt und ihre Ortsteile haben großes Potenzial, engagierte Menschen, starke Vereine, leistungsfähige Unternehmen und viele gute Ideen. Mein Ziel ist es, diese Stärken zusammenzubringen und Elze mit einer klaren Strategie weiterzuentwickeln. Dabei geht es nicht um kurzfristige Einzelmaßnahmen, sondern um eine nachhaltige und zukunftsorientierte Politik. Ob Mobilität, Wirtschaft, Familien, Ehrenamt, Stadtentwicklung oder Zusammenhalt – ich möchte Elze Schritt für Schritt lebens- und liebenswerter machen. Für alle Generationen. Für alle Ortsteile. Für die Zukunft unserer Stadt.

Wirtschaft, Arbeit, Verkehr, Bildung, Sport, Kultur, Freizeit, Soziales, Gesundheit, Integration, Ordnung, Sicherheit – alle diese (und viele andere) Themen greifen ineinander und erfordern jeweils für sich unsere volle Aufmerksamkeit. Die Herausforderung ist, sie alle gleichzeitig zu managen – dazu habe ich mich seit über einem Jahr mit vielen Akteuren in unserer Stadt zusammengesetzt, habe hunderte Bürgergespräche geführt und mich mit über 100 Selbstständigen, Unternehmen und Gewerbetreibenden in Elze und unseren Ortsteilen ausgetauscht. Dabei ist viel zusammengekommen.

Entstanden ist daraus mein Zukunftsprogramm für Elze, das ich in Teilen immer auch schon in meinen Stadtgesprächen, beim 1. Elzer Wirtschaftsforum und beim 1. Elzer Sportforum vorgestellt habe.

In meinem Zukunftsprogramm habe ich berücksichtigt: Ist die Entscheidung die richtige für Kinder und Jugendliche, für Familien, für Ältere oder Menschen mit Behinderung? Für Auszubildende, Berufstätige, Pendlerinnen und Pendler, Menschen in Arbeitslosigkeit, in Rente oder Ruhestand? Für Menschen mit Eigenheim oder Mieterinnen und Mieter, für sogenannte „Besserverdienende“ oder diejenigen mit kleinem Geldbeutel? Für Menschen mit oder ohne Migrationshintergrund? Für Menschen, die mit dem Fahrrad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto unterwegs sind? Für die Einwohnerinnen und Einwohner aus der Kernstadt Elze oder aus Esbeck, Mehle, Sehlde, Sorsum, Wittenburg und Wülfingen?

Meine 10 wichtigsten Themen, die ich in Elze und unseren Ortsteilen
als Bürgermeister angehen werde:


Mein Zukunftsprogramm für unsere Stadt.

  1. MOBILITÄT & ÖPNV
    Meine fünf Prioritäten
    ✔ Bahnhof zum Mobilitätszentrum entwickeln (Fahrradfreundlicher Bahnhof / „Bike & Ride ausbauen, Aufenthaltsqualität, Toiletten, sichere Abstellplätze, Kiosk, Gastronomie)
    ✔ Ortsteile besser anbinden (z.B. mit „Bürgerbus“ für Verbindungslücken / „Kino-Bus“ prüfen; mehr Verbindungen in die Ortsteile)
    ✔ Attraktiven ÖPNV schaffen (Angebote stärker kommunizieren, bessere Taktung angehen, flächendeckend digitale Infotafeln mit Verspätungen, verlässliche Taxen, Lastenfahrrad-Verleih)
    ✔ Modernes Gesamt-Verkehrskonzept für den innerstädtischen Verkehr (alle Verkehrsteilnehmer gemeinsam denken statt Einzelmaßnahmen, „Mobilitätsarbeitskreis“ der Stadt neu aufstellen und transparent machen)
    ✔ Sichere Rad- und Fußwege (z.B. Schaffung eines Radwegs zwischen Esbeck und Eime; gefährliche Situationen prüfen und Lösungen suchen, z.B. mit festgelegtem Überweg, besserer Beleuchtung; Prüfung neuer Tempo 30-Zonen, Barrierefreiheit erhöhen)

    ➡ Elze wird in den nächsten Jahren als Mobilitätsstandort in der Region durch zusätzliche Bahnverbindungen und Taktungen aufgewertet. Darauf möchte ich unsere Stadt vorbereiten – durch bessere Verbindungen zwischen Kernstadt, Ortsteilen und Bahnhof möchte ich attraktive Alternativen zum Auto, besonders für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen, ermöglichen.

  2. STADTENTWICKLUNG & INNENSTADT
    Meine fünf Prioritäten
    ✔ einen Bau-Experten in das Elzer Rathaus holen (ein z.B. Bauingenieur kann Bauprojekte von Anfang an fachlich begleiten, koordinieren und steuern. Durch Fachexpertise schaffen wir mehr Qualität, schnellere Entscheidungen und eine bessere Zusammenarbeit mit Planungsbüros, Unternehmen und Investoren – die Kosten der neuen Stelle werden damit schnell wieder „reingeholt“)
    ✔ Strategische Stadtentwicklung angehen (langfristige Entwicklungskonzepte gemeinsam für Kernstadt und Ortsteilen, u.a. mit Beteiligung der Ortsvorsteher; „Wochenmarkt“ wieder ins Leben rufen; wirksamer Hochwasserschutz; generationengerechtes Wohnen; mehr bezahlbares Wohnen; Sanierung des Abwassersystems: modernes, rechtlich konformes Kanalsystem)
    ✔ Innenstadt stärken und aufwerten (mehr Aufenthaltsqualität erreichen, z.B. durch mehr Sitzmöglichkeiten und Spielgeräte für Kinder sowie mehr Grün und Wasser in der Stadtmitte; Initiative „Elze kauft vor Ort“ ins Leben rufen; Gastronomie halten und entwickeln)
    ✔ Leerstands- und Flächenmanagement vorantreiben (z.B. gezielte Entwicklung brachliegender Grundstücke, Leerstände professionell managen) & „Wohnraum-Börse“ ins Leben rufen (Entwicklung einer städtischen Börse für Wohnraum für Miete und Kauf)
    ✔ Historische Bausubstanz erhalten: Historische Gebäude bewahren und erhalten und die Entwicklung des Elzer Stadtarchivs vorantreiben

    ➡ Wenn Wohnen, Gewerbe und Freizeit wieder mehr zusammengedacht und geplant werden und unsere Stadt mit klaren Zielen statt in Einzelentscheidungen entwickelt wird, werden wir wieder mehr attraktive Wohn- und Aufenthaltsräume für alle Generationen – und damit mehr Lebensqualität – schaffen.

  3. FAMILIEN, SOZIALES & BILDUNG
    Meine fünf Prioritäten
    ✔ Verlässliche Kinderbetreuung sichern (Ganztagsbetreuung umsetzund und stärken, den Hort erhalten; „Nein“ zur Kita-Übernahme durch den Landkreis und Finanzierung mit dem Landkreis klären, mehr Werbung für den „Kindergartenbus„)
    ✔ Angebote für Kleinkinder und größere Kinder verbessern (inklusive Spielplätze mitdenken, Spielplatznutzung von 8 Uhr morgens bis Einbruch der Dunkelheit ermöglichen, Spielgeräte für Kinder unter drei Jahren in den Ortsteilen ermöglichen; Beschattung sicherstellen; jährliche öffentliche Eltern-Begehung aller städtischen Spielplätze durch Verwaltungsspitze, Bauhof sowie der umliegenden Anwohnerinnen und Anwohner und Nutzer; Prüfung eines „Mehrgenerationen“-Spielplatzes im Stadtpark)
    ✔ Vielseitige und verlässliche Nahversorgung sicherstellen und in den Ortsteilen entwickeln (z.B. durch einen lokalen Lieferdienst des örtlichen Einzelhandels (u.a. auch mit Apotheken) mit Abholsystems in allen Ortsteilen mit „Dorf-Boxen„; Erneuter Anlauf für die Schaffung einer „Elzer Tafel“ – der Bedarf ist vorhanden)
    ✔ Gutes Leben im Alter ermöglichen (Weiterentwicklung der Gesundheits- und Pflegeangebote auch in den Ortsteilen – Zusammenarbeit der Gesundheitsakteure weiter vorantreiben: der „Expertentisch“ zum Gesundheitsstandort, den ich 2025 initiiert habe, soll fest etabliert werden; Pflegeangebote, betreutes Wohnen und Tagespflege weiter aufbauen; Schaffung eines Seniorenbeirats)
    ✔ Teilhabe für jede und jeden ermöglichen (Mehr Mitsprache des Inklusionsbeirats; Verteilung der Integrationsarbeit auf breiteren Schultern; das Konzept der „sicheren Orte“ – in denen Kinder bei Androhung körperlicher oder psychischer Gewalt Zuflucht finden können – in allen Ortsteilen ermöglichen; Chancengleichheit für alle unsere Kinder in der Stadt und den Ortsteilen ermöglichen)

    ➡ Familien brauchen in jeder Lebensphase verlässliche Rahmenbedingungen – von der Kinderbetreuung bis zu guten Freizeitangeboten. Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Ich werde mich für mehr Chancengleichheit einsetzen und den Austausch und die Zusammenarbeit mit unseren Kindergärten und Schulen sowie dem Haus der Jugend vertiefen. Gleichzeitig verdienen alle Generationen die Chance, selbstbestimmt und gut in Elze leben zu können – dafür werde ich mich einsetzen.

  4. JUGEND
    Meine fünf Prioritäten
    ✔ Freizeitangebote in allen Ortsteilen fördern und entwicklen (z.B. Abenteuerspielplatz für Ältere, ggf. an der Skater-Anlage)
    ✔ Mehr echte Freiräume und Treffpunkte schaffen mit WLAN (z.B. Jugendräume, kombinierte Sport/Chill-Ecken; mobile Lösungen wie ein Bauwagen)
    ✔ Öffentliche Sportangebote ausbauen
    ✔ mehr Beteiligung von Jugendlichen, wenn sie gewünscht ist – ehrlich und auf Augenhöhe: keine Symbolpolitik, kein Jugendparlament „von oben“, sondern flexible Formate mit echtem Einfluss.
    Mindestens: Das Angebot eines regelmäßigen Austausches direkt mit dem Bürgermeister. Über das „wie oft“, „wann“ und „wie“ entscheiden die Jugendlichen
    ✔ Einführung eines „Jugendbudgets Elze“ von mindestens 10.000 Euro, über das Jugendliche selbst entscheiden können – für eigene Projekte und Ideen

    ➡ Jugendliche brauchen mehr als eine Bushaltestelle, um ihre Freizeit zu gestalten. Mein Ziel ist eine Stadt, in der junge Menschen sagen: Hier ist was los. Hier habe ich meinen Platz. Hier kann ich etwas bewegen und hier werde ich gehört.

  5. WIRTSCHAFT & ARBEITSPLÄTZE
    Meine fünf Prioritäten
    ✔ Start der Initiative „Elze kauft vor Ort!“ zur Stärkung des örtlichen Handels, Handwerks und Dienstleistungsbereichs (Information über bestehende Angebote, Sensibilisierung für lokale Wertschöpfung, Kundenbindung / Treueaktionen); in enger Abstimmung mit dem VHHG
    ✔ eine aktive kommunale Wirtschaftsförderung mit dem Bürgermeister als oberstem Wirtschaftsförderer der Stadt, um bestehende Unternehmen zu unterstützen und – mit Bedacht – neue Unternehmen anzusiedeln. Ich mach Wirtschaftsförderung zur Chefsache.
    ✔ ein partnerschaftliches und lösungsorientiertes Miteinander von Verwaltung, Politik und Wirtschaft (u.a. durch einen regelmäßigen Austausch, immer ein offenes Ohr sowie Einbindung und frühzeitige Kommunikation bei wirtschafts- bzw. unternehmensrelevanten Entscheidungen)
    ✔ die Schaffung einer neuen Stabsstelle für Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Leerstandsmanagement in der Verwaltung
    ✔ ein klares Bekenntnis zur Landwirtschaft sowie die Förderung des Dialoges mit der Bevölkerung (z.B. Tag des offenen Hofes, Landwirtschaft muss für die Elzerinnen und Elzer erlebbar bleiben bzw. werden)

    ➡ Mit einer Steigerung der Attraktivität des Elzer Standorts – damit sich Beschäftigte und ihre Familien wohlfühlen – durch z.B. eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur (einschließlich Bus und Bahn), Kinderbetreuung, Kultur- und Freizeitangebote sowie eine gute Nahversorgung kann unsere Wirtschaft stärker wachsen und gewinnen. Eine stärkere Vernetzung der Akteure durch die Etablierung des von mir ins Leben gerufenen „Elzer Wirtschaftsforum“ oder mit Schulen, durch Kooperationen mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises (HI-REG), IHK, Handwerkskammer, Verbänden, regionalen Wirtschaftsnetzwerken sowie der Agentur für Arbeit, Jobcenter und anderen Akteuren sollen vorangetrieben werden. Nicht zuletzt wird auch die strategische Entwicklung von Gewerbeflächen ihren Teil dazu beitragen. Existenzgründungen sollen stärker begleitet und Unternehmensnachfolgen besser unterstützt werden. Am Ende ist mein Ziel eine wirtschaftsfreundliche Stadt mit kurzen Wegen und starken Netzwerken.

  6. SPORT, VEREINE & EHRENAMT
    Meine fünf Prioritäten
    ✔ Zügige Aktualisierung und Umsetzung des Sportstättenentwicklungskonzeptes von 2022 – Schritt für Schritt und in Abstimmung mit den Vereinen
    ✔ Regelmäßiger Austausch zwischen Verwaltung, Sportvereinen und weiteren wichtigen Akteuren für den Sport in Elze und allen Ortsteilen sowie die Einführung einer Förderberatung für alle Vereine
    ✔ Ernennung eines Sportbeauftragten innerhalb der Verwaltung als „direkter Draht“ für alle im Sport Engagierten in die Verwaltung. Der Sportbeauftragte kümmert sich um aktuelle, kurzfristige Anfragen (z.B. notwendige Reparaturen in Hallen oder auf Sportplätzen, mangelnde Sauberkeit etc.)
    ✔ Mittelfristiger Neubau eines Sportzentrums in Elze. Da die Stadt ein solches Projekt finanziell nicht alleine stemmen kann, gilt es, die Kosten durch ergänzende Nutzungskonzepte zu senken und aktiv Fördergelder einzusammeln. Auch muss die Suche nach möglichen Flächen vorangetrieben werden
    ✔ Erhalt und die Weiterentwicklung/ Modernisierung der Sportstätten und Sportplätze – besonders auch in den Ortsteilen

    ➡ Starke Vereine sind das Herzstück unserer Stadt. Es gibt viele Bereiche, die weiter entwickelt werden können, um noch mehr Zusammenhalt und Gemeinschaft in Elze und unseren Ortsteilen zu schaffen.
    So stehe ich für die Weiterentwicklung Elzes als „Sportstadt“ auch für neue Zielgruppen aus der Umgebung, zum Beispiel durch die Ansiedlung eines „Indoor-Action-Centers“ (z.B. Laser-Tag, VR-Sport, Escape Room etc.). Im besten Fall lassen sich dadurch Synergien für ein neues Sportzentrum schaffen und Kosten senken. Auch möchte ich, um die Attraktivität unserer Stadt zu erhöhen, attraktive Individual- und Freizeitsportangebote in und um Elze vorantreiben (z.B. Rad- und Wanderwege, Mountainbike-Trail, Tischtennisplatten, Boul-Bahnen, Geo-Caching etc.).

    Besonders am Herzen liegt mir aber die Wertschätzung des Breiten- und Leistungssports und des Ehrenamts durch die Stadt – wie sie bereits durch die „Sportler-Ehrung“ zum Ausdruck kommt. Das werde ich gerne weiter fortführen. Genauso wie ich auch die Diskussion um eine Ehrenamtskarte wieder aufnehmen möchte.
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  7. SICHERHEIT, ORDNUNG & VORSORGE
    Meine fünf Prioritäten
    ✔ Mehr Präsenz und Zusammenarbeit bei Sicherheit und Ordnung durch die Einführung einer gemeinsamen “City-Streife” von städtischem Ordnungsdienst und Polizei
    ✔ Einführung einer regelmäßigen “Sicherheits-Runde” im Rathaus, an der neben dem Bürgermeister, dem städtischen Ordnungsdienst und der Polizei bei Bedarf auch weitere wichtige Akteure wie die Feuerwehr, das THW, das Integrationsbüro, das Haus der Jugend und der Landkreis teilnehmen
    ✔ Erstellung eines Notfallplans, u.a. für den Fall eines längeren großflächigen Stromausfalls in der Stadt Elze, zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur in Krisenzeiten
    ✔ Verbesserung der Warnsysteme (Sirenen) und regelmäßige Warntage
    ✔ Zusammenarbeit mit Feuerwehr und THW fortsetzen und verstärken

    ➡ Richtig ist: Für vieles ist der Landkreis, das Land oder der Bund zuständig, aber am Ende muss die Stadt vor Ort Verantwortung übernehmen. Ich vertrete die Haltung: “Wir haben unterschiedliche Zuständigkeiten, aber eine gemeinsame Verantwortung für die Sicherheit und Ordnung in unserer Stadt. Das können wir nur gemeinsam anpacken!” Dafür werde ich mich im Rathaus stark machen.
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  8. ENERGIE, KLIMA & UMWELT
    Meine fünf Prioritäten
    ✔ ganzheitliche Bestandsaufnahme der Energieproduktion und -nutzung in der Stadt Elze einschließlich der Ortsteile sowie die Erstellung einer kommunalen Energieplanung, die Wärme und Strom einbezieht und Grundstückseigentümern Planungssicherheit bietet.
    ✔ Aufrechterhaltung der Stromproduktion in der Obermühle und Prüfung weiterer möglicher Standorte für Kleinwasserkraftwerke an Saale und Leine. Eine Niederlegung des Staurechts und die Trockenlegung des Mühlengrabens lehne ich ab – ich bin der Meinung: Wasser muss in der Stadt bleiben.
    ✔ Unterstützung von Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen bei Energieeinsparung und dem Einsatz erneuerbarer Energien durch Beratung und Informationsveranstaltungen, u.a. in enger Kooperation mit Energieexperten, Handwerksbetrieben, Energieversorgern, Energieagentur und Verbraucherzentrale.
    ✔ Breite Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger durch eine Bürger-Energie-Genossenschaft, die lokale Energieprojekte umsetzt und/oder sich an ihnen beteiligt. Dies kann durch die stärkere Beteiligung an der Bürger-Energiegenossenschaft Leinebergland oder die Gründung einer neuen Bürger-Energie-Genossenschaft Elze geschehen.
    ✔ Erstellung eines Notfallplans für den Fall eines längeren großflächigen Stromausfalls in der Stadt Elze zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur.

    ➡ Die Frage, wie wir künftig Energie erzeugen, nutzen und bezahlen, betrifft uns alle ganz unmittelbar vor Ort. Sie entscheidet über die Versorgungssicherheit unserer Stadt, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen, die Zukunft der Landwirtschaft und den verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig eine krisenfeste, bezahlbare und verlässliche Energieversorgung ist. Elze und seine Ortsteile verfügen bereits heute über große Potenziale – von Photovoltaik über Biomasse bis hin zu Wind- und Wasserkraft. Gleichzeitig wünschen sich viele Menschen mehr Planungssicherheit, Transparenz und nachvollziehbare Lösungen.

    Wichtig ist mir dabei ein ausgewogener Ansatz: mit Augenmaß, transparenter Planung und frühzeitiger Einbindung der Menschen vor Ort. Auch die Stadt selbst muss mit gutem Beispiel vorangehen – durch moderne, energieeffiziente Gebäude und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Mein Ziel ist eine nachhaltige, bezahlbare und sichere Energieversorgung für Elze – verbunden mit mehr Klimaschutz, einer höheren energetischen Eigenständigkeit und einer Stadtentwicklung, die auch die Lebensqualität kommender Generationen im Blick behält. Dazu gehört auch mehr Stadtgrün, Bäume und Entsiegelung, um Hitzeinseln zu reduzieren, sowie Wasser in der Stadt zu halten.
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  9. KULTUR, TOURISMUS & IDENTITÄT
    Meine fünf Prioritäten
    ✔ Erarbeitung eines Tourismus-Konzeptes unter besonderer Berücksichtigung des Fahrrad-, Motorrad- und Wohnmobiltourismus, u.a. auch besondere Veranstaltungen entwickeln und weiter fördern (z.B. Nähe zur Marienburg nutzen, Positionierung als „Tor zum Leinebergland“, Verbindung zur Messestadt Hannover nutzen) und gemeinsames Stadtmarketing vorantreiben
    ✔ Städtepartnerschaften wiederbeleben sowie die enge Zusammenarbeit mit dem Leinebergland und regionalen Tourismuspartnern suchen
    ✔ Ausbau der Übernachtungsmöglichkeiten in Elze und den Ortsteilen
    ✔ Stärkung bestehender kultureller Angebote und Freizeitangebote (z.B. Erhalt und Entwicklung des Freibads, Fortbestand und die Unterstützung der Kleingärten, Verbesserung der Nutzung öffentlicher Grünflächen,) und weiterer Ausbau (z.B. durch Aufwertung und Weiterentwicklung des „Papendahls“ zum Naherholungsgebiet mit Erlebnischarakter als „Märchenwald“; durch Etablierung von Lesungen, Konzerten oder Kleinkunst; durch die Bewerbung des Pferdesports und Reittourismus‘)
    ✔ Wiedererrichtung einer Fußgänger- und Fahrradverbindung zwischen Elze und Betheln zur Stärkung des Wander- und Radtourismus (Anbindung an Leinetal)

    ➡ Wir sollten selbstbewusster zeigen, was unsere Stadt zu bieten hat. Unsere Geschichte, unsere Kultur, unsere Landschaft und unsere Menschen sind echte Stärken – wir müssen sie nur gemeinsam sichtbar machen! Kultur und Tourismus sind nicht nur Freizeitangebote, sondern wichtige Bausteine für Lebensqualität, Wirtschaft und ein positives Bild unserer Stadt. Ich möchte lokale Geschichten erlebbarer machen und historische Gebäude und Orte stärker in den Mittelpunkt rücken. Dafür möchte ich besonders auch unsere Ortsteile als Erlebnisorte mit ihren Dorfgeschichten und Traditionen sichtbarer machen. Das ist mir wichtig, das werde ich als Bürgermeister forcieren.
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  10. TRANSPARENZ, KOMMUNIKATION & BETEILIGUNG
    Meine fünf Prioritäten
    ✔ Entwicklung und Einführung einer zentralen „ElzeApp“, die nicht nur informiert und einen digitalen Zugang zu Services der Verwaltung ermöglicht, sondern auch für Jugendliche echte Beteiligungstools enthält (z.B. Abstimmungen über das Jugendbudget, Ideen einreichen etc.)
    ✔ Frühzeitige Information der Bürgerinnen und Bürger (u.a. Bürger-Information über die anstehenden Entscheidungen vor jeder Ausschuss- und Ratsperiode)
    ✔ Regelmäßige Sprechstunden des Bürgermeisters, auch in den Ortsteilen
    Ich möchte das Rathaus zu einem Ort der Kommunikation machen! Die Erreichbarkeit hierzu auch im Rathaus weiter sichergestellt bleiben – eine moderne digitale Verwaltung möchte ich konsequent ein- und weiterführen und vorantreiben.
    ✔ eine mindestens vierteljährliche Bürgerzeitung in den Briefkästen mit Informationen aus der Verwaltung, der Kommunalpolitik sowie den Vereinen, Verbänden und Initiativen (inkl. einer Terminvorschau)
    ✔ Frühere und intensive Einbindung des Rates in Projekte und Entscheidungsprozesse des Rathauses

    ➡ Das Rathaus soll wieder ein Ort der Kommunikation werden. Ich werde Entscheidungen erklären – auch dann, wenn sie nicht jedem gefallen. Ich werde zuhören bevor entschieden wird, transparent kommunizieren und ansprechbar bleiben. Ich möchte, dass wieder mehr Vertauen zwischen Bürgerinnen, Bürgern, Politik und Verwaltung entsteht. Und ich stehe für eine lebendige Demokratie, in der Menschen mitgestalten können. Ich werde an einer modernen Verwaltung, die erklärt und Lösungen entwickelt, arbeiten.
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Mein ZUKUNFTSPROGRAMM auf einen Blick.

Ich verspreche nicht, dass sich alles sofort verändert.
Aber ich verspreche, Verantwortung zu übernehmen und unsere Stadt gemeinsam mit den Menschen weiterzuentwickeln.

Viele Ideen und Anregungen sind bereits in meine Ziele für Elze eingeflossen. Gleichzeitig bleibt der Austausch für mich die wichtigste Grundlage guter Kommunalpolitik. Deshalb werde ich auch in Zukunft zuhören, Anregungen aufnehmen und gemeinsam mit Ihnen und Euch daran arbeiten, dass gilt:
Elze kann mehr.


Bereits im letzten Jahr, vor meiner Kandidatur habe ich mir umfassend Gedanken über unsere Stadt gemacht. Nachfolgend können Sie meine Gedanken aus dem letzten Juni 2025 noch nachlesen zu den Themen: Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Bildung, Sport, Kultur und Freizeit, Soziales, Gesundheit und Integration, Ordnung und Sicherheit und Mit einer starken Stimme sprechen .